vor 15 Stunden, 33 Minuten
In der Nacht auf den 13. Februar verteilten Antifaschist_Innen in Speyer 1 000 Flugblätter zu den „Dresdener Aktionswochen“. Das Flugblatt zu den deutschen Opfermythen widerlegte zunächst die völlig überhöhte Opferzahl des Bombardements, thematisierte die Kriminalisierung des antifaschistischen Widerstandes und ging auf die Entwicklung des Neofaschismus‘ in Europa ein. Darüber hinaus wurde deutlich, was die Aktivist_Innen von dem jährlichen Geschichtsrevisionismus und den Opfermythen halten: „Wir wissen aus der Geschichte, dass vor diesem Ereignis in Deutschland erst Bücher brannten, dann Synagogen und schließlich deutsche Bomben auf Gernika, Rotterdamm und Coventry fielen. Die Nazis haben sechs Millionen Juden/Jüdinnen, Behinderte, Migrant_Innen, Homosexuelle, Sinti und Roma und alle diejenigen, die nicht in ihr Weltbild gepasst haben verfolgt, gequält und brutal ermordet. Sie allein tragen die Verantwortung dafür, dass im zweiten Weltkrieg mindestens 60 000 000 (!) Menschen gestorben sind. Die Ereignisse vom 13. bis zum 15. Februar 1945 sind deshalb kein Grund aus den deutschen Tätern Opfer zu machen. Es ist heuchlerisch und zynisch, wenn die neuen Nazis das beklagen, was ihre geistigen Ziehväter angerichtet haben.“
Weitere motivierte Antifaschist_Innen hingen in der Nacht vom 12. auf den 13. Februar zwei Transparente mit der Aufschrift „Speyer nazifrei“ und „dt. Täter sind keine Opfer“ an eine Brücke in Speyer.
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vor 15 Stunden, 47 Minuten
Am 12. Februar und in den darauf folgenden Tagen verteilten Antifaschist_Innen in Speyer 500 Flugblätter zur NPD-Kampagne „Raus aus dem Euro“. Im Flugblatt wurde durch Fakten und Zahlen das Klischee der faulen Südeuropäer_Innen widerlegt, die deutschen Kriegsschulden thematisiert und betont: „Der Kapitalismus hat keine Krise, der Kapitalismus ist eine komplette Aneinanderreihung von Krisen und ein Großteil der Weltbevölkerung spürt dies nicht erst seit der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise.“
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Am Abend des 08.12.2011 trafen sich Antifaschist_Innen aus der Vorder- und Südpfalz und verteilten in der Landauer Innenstadt und auf dem Weihnachtsmarkt Flugblätter, bezüglich der sich im März 2012 zum 67. Mal jährenden Bombardierung der Stadt durch alliierte Luftstreitkräfte am 16.03.1945 und der damit verbundenen jährlichen Jammerkundgebung der Faschisten der NPD und des Aktionsbüros Rhein-Neckar.
Auch im kommenden März ist zu erwarten, dass die Faschisten wie schon in den Jahren zuvor versuchen werden, dieses Datum zu nutzen, um die Geschichte nach ihrem verblendeten Weltbild zu verfälschen, indem sie einen deutschen Opfermythos propagieren. Doch dürften die Nazis rund um das NPD-Ehepaar Klaus und Dörthe Armstroff, sowie dem Nazikader des Aktionsbüros Rhein-Neckar Matthias Herrmann schon in diesem Jahr gemerkt haben, dass sie und ihre heuchlerische Trauer dem antifaschistischen Widerstand in Landau nichts entgegenzusetzen haben. So mussten die Nazis ihre Kundgebung wegen massiver akustischer Störung frühzeitig abbrechen und sich von der Polizei vom Kundgebungsort eskortieren lassen.
Auch im März 2012 gilt es also erneut den Nazis zu zeigen, dass sie unerwünscht sind. Daher wurden in diesem Jahr schon früh präventiv Informationen unter die Bürger_Innen gebracht, um so einen möglichst breiten Widerstand gegen die faschistische Umdeutung der Geschichte zu mobilisieren.
Die jüngsten Ereignisse rund um den braunen Terror dürften jedem gezeigt haben, welches Weltbild sich hinter dem bürgerlichen Anstrich der NPD und den Kameradschaften verbirgt, also lasst es nicht zu, dass die Faschisten die Straßen mit ihrem ideologischen Stumpfsinn verpesten – Stellt euch den Nazis in den Weg, schaut nicht weg und zeigt ihnen, dass sie hier und auch sonst wo nicht toleriert werden.
Nazis von der Straße jagen! – Alerta Antifascista
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Im Folgenden der Aufruf der Infra Speyer:
Die Initiative Freiraum Speyer ist eine Gruppierung junger Menschen, die sich seit 2009 für ein Jugend- und Kulturzentrum in Selbstverwaltung einsetzt. Um zu zeigen, wie ein solches Zentrum genutzt und organisiert werden kann, hat sich die Initiative dazu entschlossen am 19. November eine Soliparty im selbstverwalteten JUZ „Friedrich Dürr“ in Mannheim zu veranstalten.
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Am Abend des 12.10.2011 trafen sich Antifaschist_innen aus der gesamten Vorderpfalz in Haßloch zu einem Dorfspaziergang. Dieser wurde genutzt um im Dorf die zahlreich vorhandene Nazipropaganda zu entfernen. Schon im Mai diesen Jahres wurden die Bewohner_innen Haßlochs in Form eines Flugblattes über die Naziproblematik aufmerksam gemacht, doch die Faschist_innen konnten Haßloch auch weiterhin als Aktions- und Rückzugsort nutzen. Mittlerweile zieren etliche rechtsradikale Aufkleber und Hakenkreuzschmierereien das Stadtbild.
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Im Folgenden ist der Bündnisaufruf zum internationalistischen Block auf der Antira-Demo am 24.09 in Mannheim dokumentiert:
Internationale Klassensolidarität aufbauen! Gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung! Kein Mensch flieht freiwillig!
Derzeit lebt ein Sechstel der Weltbevölkerung – das sind über eine Milliarde Menschen – in Armut; Tendenz steigend. Noch mehr Menschen haben kein sauberes Wasser. Viele leiden an Hunger und epidemischen Krankheiten, sind Opfer von jahrelangen Kriegen und verheerenden Katastrophen infolge des sogenannten Klimawandels. Seine Ursachen liegen in dem aus Profitgründen betriebenen rücksichtslosen Raubbau an der Natur und ihrer fortschreitenden Zerstörung. Auch in Europa, dem reichsten Erdteil, ist die Armut seit 2000 kontinuierlich gestiegen. Unter seinen knapp 500 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern gibt es etwa 80 Millionen Einkommensarme. Am meisten von Armut sind MigrantInnen betroffen, am extremsten Flüchtlinge. Weltweit sind über 30 Millionen Menschen auf der Flucht, von denen es die Wenigsten nach Europa oder gar in die Bundesrepublik schaffen. Sie fliehen vor Hunger, Unterdrückung, Zerstörung der Umwelt und Krieg.
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Am 10.09.2011 findet in der „Halle 101″ in Speyer zum wiederholten Male ein Metalfestival unter dem Titel „Nacht der drohenden Schatten“ statt. Im Vorfeld wurden wir über den geplanten Auftritt der Band „Forgotten Tomb“ aufmerksam gemacht. In der Vergangenheit wurde die Band durch Aussagen in Interviews und Kontakte zur „National Socialist Black Metal“ (NSBM)-Szene mit rechtsradikaler Ideologie in Verbindung gebracht. Daraufhin setzten wir uns mit dem Veranstalter des Festivals in Verbindung, um den Sachverhalt zu klären. Wir haben den Organisator mit den Vorwürfen bezüglich der Band konfrontiert und eine klare Distanzierung der Band gegenüber in der Vergangenheit getätigten Aussagen eingefordert. Auf diese Nachfrage hin erfolgte von Seiten des Veranstalters und der Band eine klare Reaktion auf unseren Bedenken. Es wurde klargestellt, dass bei der „Nacht der drohenden Schatten“ keine rechtsradikalen, neonazistischen und faschistischen Inhalte transportiert oder geduldet werden sollen.
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Antifa Hip Hop Jam im JUZ Mannheim!

Aftershow: Drum‘n‘Bass, Dubstep, Electro
Das ganze beginnt bereits um 16 Uhr mit veganem BBQ und feinstem G-Funk!
Abends geht es dann los mit den Acts.
Die Einnahmen fließen in die antifaschistische Arbeit und vor allem in diverse Prozesskosten vom 1. Mai.
Wir möchten hiermit klar und deutlich darauf hinweisen, dass an diesem Tag (und darüber hinaus) rassistisch, sexistisch, homophob, nationalistisch, islamophob und antisemitisch auffallende Besucher_innen keinesfalls geduldet werden!
Ort:
Juz Mannheim Friedrich Dürr
Käthe-Kollwitz-Str. 2-4, 68169 Mannheim, Haltestelle „Neuer Meßplatz“
Vom HBF mit der Straßenbahnlinie 1 Richtung Schönau oder Linie 3 Richtung Sandhofen
In der Nacht zum 19.08.2011 verteilten Antifaschist_innen mehrere hundert Flugblätter in Böhl-Iggelheim, um auf diesem Wege die Bürger_innen über die rechten Tendenzen in der Gemeinde aufzuklären.
In Böhl-Iggelheim kam es in den letzen Jahren vermehrt zu Aktivitäten der vorderpfälzischen Neonaziszene. So diente das Dorf in der Vergangenheit mehrmals als Anlaufstelle für das geschichtsrevisionistische Gedenken der Nazis zum 8. Mai, aber auch etwa Lokalitäten wie der „Kuhstall“ dienen den Nazis immer wieder als Rückzugsort.
Auch zeichnete sich im letzten Landtagswahlergebnis der Gemeinde eine vergleichsweise große Akzeptanz dem rechten Gedankengut gegenüber ab, so wählten 1,6% der wahlberechtigten Bewohner Böhl-Iggelheims die REP oder NPD. Dieses Ergebnis ist im rheinland-pfälzischen Vergleich, ähnlich wie in anderen vorderpfälzischen Regionen verhältnismäßig hoch. Daher haben wir uns entschieden die Bürger über dieses Treiben zu informieren. Die großflächig angelegte Verteilaktion verlief störungsfrei. Zur gleichen Zeit wurde in drei weiteren vorderpfälzischen Städten in Form zahlreicher Transparente mit antifaschistischen Parolen, die an Brücken angebracht wurden, ein Zeichen gegen Rechts gesetzt.
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Am 28.05.2011 verteilten ca. 40 Antifaschist_Innen 1000 Flugblätter in Haßloch um auf das dort existierende Naziproblem aufmerksam zu machen. Der Spaziergang verlief trotz vereinzelt auftauchender Nazis, die schnell verjagt werden konnten, störungsfrei. Obwohl die Nazis Haßloch gerne als „Ihre Stadt“ bezeichnen konnten sie die Verteilaktion nicht stören und mussten Fersengeld zahlen.
Haßloch dient seit geraumer Zeit Neo-Nazis aus der gesamten vorderpfälzischen Region als Rückzugsort, an dem sie ihre Aktionen nahezu ungestört planen und durchführen können. Das Bündnis „Antifaschistische Offensive Vorderpfalz“ wird diesen Zustand nicht länger akzeptieren und in Zukunft den Nazis noch häufiger den Tag versauen!
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